Stadt Rees

1228 - 2028

2028 | 800 Jahre Rees

Unser Jubiläumsjahr 2028 soll Stadtgeschichte schreiben, insbesondere das große Festwochenende vom 14. bis 16. Juli. Daher suchen wir schon jetzt Vereine, Firmen, Nachbarschaften, Familien, Künstlerinnen und Künstler und viele weitere kreative Menschen, die sich mit ihren Ideen und Talenten in die Planung und Durchführung des Reeser Jubiläums einbringen möchten.

  • DAS FESTWOCHENENDE

    Das große Festwochenende startet am Freitag, 14. Juli 2028, mit einem Festakt im Bürgerhaus, bevor die Party bis Sonntagabend auf dem Marktplatz und am Rhein weitergeht. Geplant sind Konzerte im Rahmen der „Reeser Tage der Musik“, ein Sternmarsch der Schützen und Tambouren, eine Frühstückstafel entlang der Rheinpromenade, ein Open-Air-Gottesdienst und eine gemeinsame Feierstunde mit der Stadt Xanten (die ebenfalls 800 Jahre alt wird) auf dem Rhein.

  • DAS JUBILÄUMSJAHR

    Die Feste und Aktivitäten verteilen sich über das gesamte Jubiläumsjahr 2028. Dabei wird das ohnehin große Kulturangebot der Stadt Rees in das Festjahr eingebunden und durch zusätzliche Events erweitert. Auch alle Vereine, Verbände und Firmen sind eingeladen, ihre eigenen Feiern, Turniere oder Jubiläum in das Programm einzubringen.

  • DAS JUBILÄUMSLOGO

    Das offizielle Logo zur 800-Jahr-Feier ist eine moderne Neuinterpretation eines Reeser Wappensiegels aus dem Jahr 1392. Es zeigt den Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark, der Rees am 14. Juli 1228 die Stadtrechte verlieh. Teil des Logos ist außerdem die markante Jubiläumszahl 800 in den Farben Gold, Rot und Blau. Entworfen wurde das Logo von dem Reeser Mediengestalter Matthias Rippel.

    Wer seine Verbundenheit mit dem Reeser Stadtjubiläum zeigen möchte, kann das Logo gern verwenden und hier den Download starten. Das Logo steht in verschiedenen Farbvarianten und Formen zur Verfügung. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen. Bei Fragen zur Anwendung hilft Ihnen die Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit, Stadtmarketing, Tourismus und Kultur gern weiter.

  • Die Jubiläumsprodukte

    Sie möchten Ihre Verbundenheit mit dem Stadtjubiläum zeigen und nebenbei zur Finanzierung der geplanten Veranstaltungen beitragen? Dann können Sie in der Touristeninformation am Markt oder im Online-Shop (https://shop.rees-erleben.de/shop/) hochwertige Souvenirs mit dem Jubiläums-Logo erwerben.

  • UNTERSTÜTZUNG

    Wer die vielen Feste und Aktionen des Stadtjubiläums auch finanziell unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun, von der alle Reeserinnen und Reeser sowie die Gäste unserer Stadt profitieren werden:

    Sparkasse Rhein Maas (DE95 3245 0000 0000 2800 40 / WELADED1KLE)
    Volksbank Emmerich-Rees (DE18 3586 0245 5000 1240 11 / GENODED1EMR)
    Betreff: Debitor 40872, Spende 800 Jahr-Feier

  • RÜCKBLICK AUF DIE KICK-OFF-TREFFEN

    Bei zwei Kick-off-Treffen kamen jeweils circa 100 interessierte Reeserinnen und Reeser ins Bürgerhaus. Am 13. März 2025 sowie am 9. September 2025 informierten Bürgermeister Sebastian Hense, Stabsstellenleiter Jörn Franken und Projektkoordinator Michael Scholten über den aktuellen Stand der Planungen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit, eigene Vorschläge zu machen und die Bereitschaft ihrer Vereine und Verbände zu signalisieren, das Jubiläumsjahr zu unterstützen. Weitere Ideen sind jederzeit willkommen!


    Die Stadtjubiläen im Fokus

    Mit historischen Fotos, Super-8-Filmen und einem fast 100 Jahre alten Theaterstück blickte der Reeser Geschichtsverein RESSA am 22. Oktober 2025 auf die 700- und 750-Jahr-Feier der Stadt Rees zurück. Dabei sorgte vor allem die Wiederaufführung des Stückes „Die Stadterhebung“ aus dem Jahr 1928 für beste Stimmung: Die 150 Zuschauer im Bürgerhaus übernahmen die Rollen der Bürger, Schöffen und Ritter und unterstützten stimmgewaltig die drei Hauptrollen: Der RESSA-Vorsitzende Heinz Wellmann spielte den wortreichen Part des Kölner Erzbischofs Heinrich von Molenark, an seiner Seite agierte Bürgermeister Sebastian Hense, dem im Laufe des Stückes sogar die tatsächliche Bürgermeisterkette um den Hals gelegt wurde. Ernst August Voß sorgte als Stiftspropst von Rees für Gottes Segen bei der nachgespielten Stadterhebung.
    Michael Scholten, zweiter Vorsitzender des Geschichtsvereins und seit November 2024 offizieller Koordinator der 800-Jahr-Feier, hatte tief in den Archiven gewühlt, um Fotos, Super-8-Filme, Radioaufzeichnungen, Redemanuskripte und eben auch das historische Theaterstück aufzuspüren und daraus einen Vortragsabend zu machen, der die Arbeit früherer Generationen würdigte und die Lust auf das nächste Jubiläumsjahr 2028 steigerte.

  • RÜCKBLICK AUF FRÜHERE STADTJUBILÄEN

    Bilddokumente gibt es leider nur von der 700-Jahr-Feier und der 750-Jahr-Feier: Beide Ereignisse gingen zu Recht in die Stadtgeschichte ein.

    Im Jahr 1928 organisierten die Stadtväter einen historischen Festzug durch die Altstadt, spielten vor dem gotischen Rathaus die Überreichung der Stadterhebungsurkunde nach und ließen die Tradition der Pumpenkirmes wieder aufleben. (Fotogalerie 1928 / Joseph Knippenberg)


    Im Jahr 1978 bezogen die Organisatoren alle neuen Ortsteile mit ein und setzten auf prominente Gäste: Wim Thoelke, Bill Ramsey, Chris Howland, Max Schautzer und Tina York beehrten die Rheinstadt und heizten die ausgelassene Kirmesstimmung auf dem Marktplatz, Kirchplatz und an weiteren Partylocations an. (Fotogalerie 1978 / Helmut Schomaker)

  • Der Fotograf der 700-Jahr-Feier

    Der Reeser Foto-Pionier Joseph Knippenberg (1876-1943) dokumentierte im Juli 1928 die 700-Jahr-Feier seiner Heimatstadt. Viele dieser Motive flossen in die Ausstellung ein, die der Reeser Geschichtsverein RESSA und Bürgermeister Sebastian Hense am 22. November 2025 im Koenraad Bosman Museum eröffneten. Zur Vernissage kamen auch Joseph Knippenbergs Urenkel Christian Kaiser und Großneffe Josef Kux sowie Michael Albers vom Rheinischen Bildarchiv in Köln. Organisator der Ausstellung, die bis zum 8. März 2026 zu sehen ist, wurde von Michael Scholten organisiert, Projektkoordinator der 800-Jahr-Feier und Vorstandsmitglied des Geschichtsvereins. 

  • Ein Stadttor für das Stadtjubiläum

    Ein echter Blickfang wird im Jubiläumsjahr 2028 der Nachbau eines historischen Stadttores sein. Die Stadt Rüthen bot es nach ihrer 825-Jahr-Feier zu einem sehr niedrigen Preis an, die Reeser Spedition Wwe. Theodor Hövelmann GmbH & Co. KG übernahm ehrenamtlich den Transport vom Sauerland an den Niederrhein, wo die Kulisse jetzt in einer Halle der Stadtwerke Rees GmbH kostenfrei gelagert wird. „Ohne das Engagement der roten Hövelmänner, der Stadtwerke und des Bauhofs hätten wir das Angebot aus Rüthen ausschlagen müssen“ sagt Jörn Franken, Leiter der Stabsstelle für Tourismus, Kultur und Marketing. „Das Stadttor wird dazu beitragen, dass wir bei unserem Stadtjubiläum auch die Atmosphäre einer mittelalterlichen Hansestadt schaffen.“ Geplant ist, das Stadttor im Frühjahr 2026 erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen, wenn am 6. Mai der „800-Tage-Countdown“ startet und die Vorfreude auf den Jubiläumstag der Stadt Rees am 14. Juli 2028 steigern wird.

  • Am 6. Mai 2026 startete der 800-Tage-Countdown

    Wenn der Reeser Bürgermeister, seine beiden Amtsvorgänger, zwei aktuelle und zwei frühere Stellvertreter, ein Landrat und ein ehemaliger Stadtdirektor gemeinsam Flagge zeigen, dann muss das ein besonderer Anlass sein: Zwei Jahre, zwei Monate und acht Tage vor dem 800. Jahrestag der Stadterhebung durch den Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark lud Rees am 6. Mai 2026 zum 800-Tage-Countdown ein.

    Vor der Kulisse eines mittelalterlichen Stadttores drückten Bürgermeister Sebastian Hense, Rheinkönigin Jutta Green und Projektkoordinator Michael Scholten mit dem Aspel-Gymnasiasten Yves van Alst den roten Buzzer. Der Achtklässler hatte im Vorfeld den Countdown programmiert, der bis zum 14. Juli 2028 auf einem Monitor im Schaufenster der Touristeninformation am Markt die Tage bis zum großen Jubiläumsfest zählt.

    Auch die Vorschulgruppe des St. Irmgardis Kindergartens beteiligte sich mit einem Gedicht an dem 800-Tage-Countdown, und viele Sänger des 2025 aufgelösten Männerchores „Harmonie“ sangen mit den 150 Gästen das Heimatlied „Rees, ich hab’ dich auserkoren“, während der historische Münzmeister Norbert Müller (vom „Museum rund ums Geld“ in Xanten-Wardt) mit den Besuchern die offizielle Jubiläumsmünze schlug.

    Auch Jubiläumsprodukte wie Armbanduhren, Kaffeetassen, Einkaufsbeutel, Glitzerkugeln und Aufkleber wurden erstmals verkauft. Parallel schenkte das Team von der Millinger Braumanufaktur erste Kostproben des Reeser Jubiläums-Bieres aus, das ab Juni 2026 auch in Flaschen erhältlich sein wird.

    Dies Bildergalerie vermittelt einen bunten Eindruck von der gut besuchten Feierstunde, die trotz des eher bescheidenen Wetters die Vorfreude auf das Jubiläumsjahr entfachte. 


  • Die offizielle Jubiläumsmünze zur 800-Jahr-Feier

    In Zusammenarbeit mit dem "Museum rund ums Geld" in Xanten-Wardt wird seit Mai 2026 die offizielle Jubiläumsmünze zur 800-Jahr-Feier der Stadt Rees angeboten. Das Besondere: : Jeder Interessent kann die Münze unter Anleitung der historisch gewandeten Münzmeister Norbert Müller und Peter Bongers selbst schlagen. Damit ist jede Münze (die streng genommen „Medaille“ genannt werden müsste) ein individuell gefertigtes Einzelstück. Deshalb kommen die Münzmeister jetzt auch regelmäßig nach Rees, zum Beispiel zum Stadtfest, zum Sommerfest, zu Feierabendmärkten, zum Rheinfest oder zum Rääße Weihnachtspädje.

    Die Vorderseite der Jubiläumsmünze zeigt das offizielle Logo der 800-Jahr-Feier, die Rückseite zeigt den Kölner Erzbischof, wie er nach 1156 auf Silberpfennigen zu sehen war, die in der Reeser Münzstätte hergestellt wurden. Die Reeser Münzstätte war vom 12. bis 14. Jahrhundert am heutigen Standort des Rathauses.



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