Güterverkehr
 
Ausbaustrecke Betuwelinie

Projektbeschreibung

Mit dem dreigleisigen Ausbau der rechtsrheinischen Güterfernverkehrsstrecke "Betuwe-Route" zwischen Emmerich und Oberhausen erwartet die Bürgerinnen und Bürger entlang der Schienenstrecke nicht nur ein kontinuierlich steigendes Aufkommen an Zugverbindungen und damit stetig zunehmenden Schrankenschließzeiten, sondern auch zunehmende Lärm- und Abgasemissionen.

Im Stadtgebiet Rees sind durch den dreigleisigen Ausbau der Schienenstrecke die Ortsteile Haldern, Empel und Millingen betroffen. Die Arbeitsgruppe Betuwe, der neben den Bürgermeistern der Anrainerstädte auch die Vertreter der örtlichen Bürgerinitiativen angehören, vertritt die gemeinsamen Interessen und setzt sich für verträgliche Lösungen ein.  

Bei der „Betuwe-Linie" handelt es sich um ein länderübergreifendes deutsch-niederländisches Schienenwegeausbauprojekt, das als eines von 30 Projekten des Transeuropäischen Verkehrsnetzes TEN-V unter anderem zur Umsetzung und Entwicklung des Binnenmarktes und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen der Gemeinschaft beitragen sollen. Auf der insgesamt 160 Kilometer langen Strecke sollen Güter aus dem Welthafen Rotterdam transportiert werden, ohne das Straßennetz stärker zu belasten. Die deutsche Fortsetzung der Betuwe-Linie heißt ABS 46/2 und reicht von Emmerich bis Oberhausen. Von dort aus setzt sich die Schienenstrecke über Köln und Frankfurt nach Süddeutschland und anschließend weiter nach Südeuropa fort. Auf der Grundlage der Warnemünder Vereinbarung vom 31. August 1992 verpflichteten sich die Bundesrepublik Deutschland und das Königreich der Niederlande gegenseitig, den deutsch/niederländischen Schienengüter- und Schienenpersonenverkehr zu optimieren. Dies umfasst neben Ausbau- und Beschleunigungsmaßnahmen beiderseits der Grenze vor allem den Neubau der Betuwe-Linie auf niederländischer Seite und den Ausbau der Bestandsstrecke von Emmerich bis zum Knoten Oberhausen.
 
Während die Betuwe-Route auf niederländischer Seite am 15. Juni 2007 durch die niederländische Königin Beatrix eröffnet wurde, befindet sich die Betuwe-Linie auf deutscher Seite noch immer im Planungsstatus.

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