REES. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages lädt die Stadt Rees in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein RESSA und der Lebenshilfe Unterer Niederrhein, am Dienstag, den 27. Januar 2026, um 18 Uhr, zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung ins Bürgerhaus Rees ein.
Im Mittelpunkt des Abends steht das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus sowie die Auseinandersetzung mit den Verbrechen der sogenannten „Euthanasie“-Programme. Sebastian Hense, Bürgermeister der Stadt Rees und Dr. Heinzgerd Schott, Vorsitzender der Lebenshilfe Unterer Niederrhein, ordnen die historischen Hintergründe ein und schlagen eine Brücke zur Gegenwart.
Im Anschluss an die Ansprachen ist eine kurze Pause vorgesehen. Danach wird ab circa 18.45 Uhr ein mehrfach prämierter Spielfilm (Dauer: 126 Minuten) gezeigt, der auf einer wahren Begebenheit basiert und das Schicksal eines Jugendlichen thematisiert, der Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde wurde.
Die Stadt Rees lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, gemeinsam ein Zeichen des Erinnerns, der Verantwortung und der Menschlichkeit zu setzen. Der Eintritt ist frei.
Fr, 30.1.2026 | Theater: "Anne Frank" - Das Schicksal einer jüdischen Familie
Die Theatermädels der Theater- & Kulturwerkstatt Haldern zeigen "Anne Frank - Das Schicksal einer jüdischen Familie am Freitag, den 30. Januar 2026, um 18 Uhr, im Bürgerhaus Rees. Ein Theaterstück gegen das Vergessen.
So, 8.3.2026 | Gedächtnisgang Rees-Megchelen
Die Stadt Rees organisiert seit 2010 gemeinsam mit Vertretern der niederländischen Vereine Leefbaarheid Megchelen (CLM) und Oudheidkundige Vereniging Gemeente Gendringen (OVGG) jährlich den Gedächtnisgang von Rees nach Megchelen (NL), der an die Flucht der Zwangsarbeiter aus dem „Ausländerlager Groin, Bauabschnitt Röhrig, Einheit Heinze“ erinnert.

