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Gefahrenabwehr

Allgemeine Informationen

Im Rahmen der Gefahrenabwehr haben die zuständigen Behörden die Aufgabe, mögliche Gefahren zu vermeiden und für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Ein schnelles und präzises Eingreifen ist hierbei die Voraussetzung. Die Gefahrenabwehr wird durch entsprechende Regelungen und Ermächtigungsgrundlagen geregelt und durch das Polizei- und Ordnungsrecht durchgesetzt. Das Polizei- und Ordnungsrecht muss sich nach dem Opportunitätsprinzip richten.

Die Gefahrenabwehr ist jedoch nicht mit der Strafverfolgung zu verwechseln. Diese schreitet erst dann ein, wenn eine Straftat bereits begangen worden ist. Die Gefahrenabwehr hingegen hat aber die Aufgabe, die Gefahren bereits im Vorfeld schon zu verhindern. So sollte es erst gar nicht zu der Begehung von Straftaten kommen.

Warnung und Information der Bevölkerung bei Gefahrenlagen

Bei Gefahren warnen und informieren die Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger, damit diese sich auf die Gefahr einstellen und richtig verhalten. Während früher allein akustische Warnsignale wie Glockengeläut und später Sirenen darauf hinwiesen, dass eine Gefahr besteht, wurden nach der Einführung des Rundfunks auch inhaltliche Informationen zum Schutz gegen eine Gefahr verbreitet.

Inzwischen hat der technische Fortschritt noch vielfältigere Möglichkeiten der Warnung und Informationsweitergabe eröffnet. Besonders das Internet und die weite Verbreitung von Handys machen es möglich, dass viele Bürgerinnen und Bürger schnell und qualifiziert über Gefahren und sinnvolle Maßnahmen zum Selbstschutz informiert werden können.

Der Bund, das Land NRW und die Kommunen im Land arbeiten derzeit gemeinsam daran, diese vorhandenen technischen Möglichkeiten der Warnung optimal zum Schutz der Bevölkerung einzusetzen.

Smartphone-App NINA - die Sirene in der Westentasche

App NINA

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Smartphone-App namens NINA (= Notfall-,Informations- und Nachrichten-App) entwickelt. Wer sich die App auf sein Smartphone lädt, kann damit aus den Leitstellen der Kreise und kreisfreien Städte unmittelbar über eine Gefahr und sinnvolle Schutzmaßnahmen informiert werden.

Auch Unwetterwarnungen werden über die App verbreitet. Sie meldet sich bei Gefahr mit einem akustischen Signal. Die Nutzerin oder der Nutzer der App kann dazu aus einer Liste von verschiedenen Tönen auswählen. Einer der Töne erinnert an das typische Signal einer Sirene.

Warnung vor Gefahren durch Sirenen

Bis Anfang der Neunzigerjahre gab es ein flächendeckendes Sirenennetz des Bundes, das ursprünglich die Bevölkerung vor möglichen Luftangriffen warnen sollte. Viele Menschen kannten die dazugehörigen Warntöne, regelmäßige Probealarme gehörten vielerorts zum Alltag. Nach dem Ende des so genannten Kalten Krieges hat der Bund dieses Sirenennetz aufgegeben und den Kommunen zur Übernahme angeboten. Nur einige haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht, so dass viele Sirenen abgebaut wurden.

Der laute und schrille Ton einer Sirene ist ein effektives Mittel, das zumindest die Existenz einer Gefahr für die Menschen in der Umgebung deutlich hörbar anzeigt. Nur wer von der Gefahr weiß, kann sich dann über die Medien weitere Informationen zur Gefahrenlage beschaffen.


Folgende Sirenenwarntöne werden in Nordrhein-Westfalen einheitlich verwendet:

Warnung

Sirenenton Warnung

1 Minute Heulton (an- und abschwellend)

Entwarnung

Sirenenton Entwarnung

1 Minute Dauerton

Alarmierung

Sirenenton Alarmierung Feuerwehr

Alarmierung Feuerwehr

1 Minute Dauerton 2x unterbrochen

Katastrophenschutz


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