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Gefahrenabwehr

Allgemeine Informationen

Bei Katastrophen oder besonderen Schadensereignissen wie etwa Großbränden, Bombenentschärfungen, Schadstoffaustritten, aber auch bei Unwettern oder Hochwassern können die Sicherheit und das Eigentum der Bevölkerung gefährdet sein. Im Rahmen der Gefahrenabwehr haben die zuständigen Behörden die Aufgabe, mögliche Gefahren zu vermeiden und für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen.

Warnung und Information der Bevölkerung bei Gefahrenlagen

Die rechtzeitige Warnung der Bevölkerung und der Aufruf zu bestimmten Verhaltensweisen sind daher wichtige Bausteine im System einer effektiven Gefahrenabwehr und zur Stärkung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung und zu eigenverantwortlichen Gefahrenvermeidung unverzichtbar.

Um etwaige Gefährdungen zu begrenzen oder möglichst sogar zu vermeiden, wurde das Sirenensystem in Rees im Jahre 2019 modernisiert und optimiert. So ist es ab sofort möglich, die Bevölkerung flächendeckend und zeitnah auf etwaige Gefahren aufmerksam zu machen. Um die Funktionsfähigkeit der Sirenen zu überprüfen und die Bevölkerung mit den Sirenensignalen vertraut zu machen, findet an jedem ersten Samstag im Monat um 12.00 Uhr ein kreisweiter Probealarm statt.

Die Bevölkerung soll im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Je nach Gefahrenlage kann das Hörfunkprogramm von WDR 2 und Antenne Niederrhein unterbrochen werden, um die Bevölkerung über mögliche Schadensereignisse zu informieren und konkrete Verhaltenshinweise zu geben.

Dabei kommt dem Weckeffekt der Sirenen eine besondere Bedeutung zu, denn im Notfall muss die Bevölkerung auch im Schlaf auf eine Gefahr aufmerksam gemacht werden.

Aktuelle Informationen werden im Unglücksfall über die o. g. Radiosender, aber auch über die Internet-Seite www.stadt-rees.de, die sozialen Medien und über die Warn-App NINA veröffentlicht. Im Ernstfall werden gegebenenfalls auch Lautsprecherwagen eingesetzt.

Smartphone-App NINA - die Sirene in der Westentasche


Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Smartphone-App namens NINA (= Notfall-,Informations- und Nachrichten-App) entwickelt. Wer sich die App auf sein Smartphone lädt, kann damit aus den Leitstellen der Kreise und kreisfreien Städte unmittelbar über eine Gefahr und sinnvolle Schutzmaßnahmen informiert werden.

Auch Unwetterwarnungen werden über die App verbreitet. Sie meldet sich bei Gefahr mit einem akustischen Signal. Die Nutzerin oder der Nutzer der App kann dazu aus einer Liste von verschiedenen Tönen auswählen. Einer der Töne erinnert an das typische Signal einer Sirene.

Sirenensignale


Folgende Sirenenwarntöne werden in Nordrhein-Westfalen einheitlich verwendet:

Warnung

Es droht Gefahr. Informieren Sie sich! Schalten Sie das Radio ein und achten auf Meldungen und Hinweise zum Schadensereignis! Versorgen Sie sich auch auf weiteren Wegen mit Informationen z.B. über das Internet oder die lokale Presse.

Entwarnung

Die Gefahr ist vorüber.

Alarmierung der Feuerwehr

Der Feueralarm wurde früher benutzt um die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zu alarmieren. Heutzutage werden die Einsatzkräfte der Feuerwehr i. d. R. über digitale Funkmeldeempfänger zu ihren Einsätzen alarmiert

Richtiges Verhalten im Gefahrenfall

  • Suchen Sie bitte sofort geschlossene Räume auf, schließen Sie Fenster und Türen, schalten Sie Klima- und / oder Lüftungsanlagen aus und begeben Sie sich nach Möglichkeit in hoch gelegene Stockwerke.
  •  Bewahren Sie Ruhe.
  • Nehmen Sie Passantinnen und Passanten auf, die sich auf der Straße befinden.
  • Schalten Sie das Radio (batteriebetrieben) ein. Auf WDR 2 93,3 MHz oder Antenne Niederrhein 105,7 MHz oder 98,0 MHz erfolgt eine umgehende Information über das Ereignis und das richtige Verhalten.
  • Ferner erhalten Sie Informationen auf der Internetseite www.stadt-rees.de und auf der Facebook-Seite und über die Warn-App NINA
  • Ggfs. wird auch ein Bürgertelefon eingerichtet, dessen Nummer rechtzeitig bekannt gegeben wird.

Katastrophenschutz


Kontakt/Links
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