REES. Am Nachtigallenweg in Haldern ist am Donnerstag (5. März 2026) ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Zuvor hatte sich ein dort untersuchter Verdachtspunkt nach näheren Analysen bestätigt. Bei dem Fund handelt es sich um eine britische 5-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder (MC500 LWS).
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärfte die Bombe um 17.17 Uhr. Um 17.25 Uhr wurde das Kampfmittel verladen. Anschließend konnten sämtliche eingerichteten Sperrungen wieder aufgehoben werden.
Während der Entschärfung waren auch die Landesstraße L7 sowie die angrenzende Bahnlinie im betroffenen Bereich für circa 30 Minuten gesperrt.
Der bei der Entschärfung entfernte Zünder musste anschließend planmäßig aktiviert werden. Dies erfolgte unter Aufsicht der Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und war mit einem lauten Knall verbunden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr.
Für die Entschärfung war zuvor ein Evakuierungsradius von 600 Metern eingerichtet worden. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende mussten ihre Häuser, Wohnungen und Betriebe verlassen. Insgesamt waren rund 2.600 Menschen von der Evakuierung betroffen.
Als Aufenthaltsmöglichkeit hatte die Stadt Rees die Mensa der Rheinschule eingerichtet. Circa acht Personen nahmen dieses Angebot wahr. Mitarbeitende der Stadt Rees sowie der Polizei begleiteten die Evakuierung und sorgten für die notwendigen Straßensperrungen.
Die Stadt Rees bedankt sich bei allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis sowie bei den Einsatzkräften des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, der Feuerwehr, der Polizei und der Verwaltung für die reibungslose Zusammenarbeit.


