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LokalStars 2026: Vier Reeser Projekte stehen zur Wahl


REES. Vier Projekte aus Rees und seinen Stadtteilen haben sich für den Westenergie LokalStars-Award 2026 beworben – und alle vier zeigen eindrucksvoll, wie bürgerschaftliches Engagement das Leben in der Gemeinschaft bereichert. Jetzt ist die Öffentlichkeit gefragt: In einem digitalen Bürgervoting können alle Interessierten noch bis zum 30. Juni für ihr Lieblingsprojekt abstimmen und damit mitentscheiden, welche von Drei in die Jury-Bewertung kommen.

Die vier Bewerberinnen und Bewerber kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – Sport, Musik, Kunst und Jugendarbeit – und haben doch eines gemeinsam: Sie gestalten Rees aktiv mit und machen die Stadt ein Stück lebenswerter.

„Diese vier Projekte sind ein beeindruckender Beweis dafür, wie viel Herzblut und Gemeinschaftssinn in Rees stecken. Ob auf dem Tischtennistisch, in der Dorfkirche, im Schaufenster einer ehemaligen Ladenzeile oder im selbst renovierten Jugendkeller – überall da entstehen Orte, die Menschen zusammenbringen. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, jetzt ihre Stimme abzugeben und zu zeigen, welches Engagement ihnen besonders am Herzen liegt", sagt der Reeser Bürgermeister Sebastian Hense.

Nils Rudolph, Kommunalmanager bei Westenergie, zeigte sich begeistert von der Qualität der Einreichungen: „Die Projekte aus Rees machen deutlich, dass nachhaltiges Engagement viele Gesichter hat. Was diese vier Initiativen verbindet, ist der Wille, Verantwortung für den eigenen Lebensraum zu übernehmen – und damit etwas zu bewirken, das über den Einzelnen hinausgeht. Genau das wollen wir mit den westenergie LokalStars sichtbar machen und würdigen."


  • "Freiraum" Haldern

    Mit dabei ist zum Beispiel der Jugendkeller Haldern. Aus einem stark sanierungsbedürftigen Keller in Haldern ist der „FREIRAUM" geworden – und das buchstäblich in Eigenregie. Rund 50 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren haben in den vergangenen sechs Monaten gemeinsam rund 120 Quadratmeter Räumlichkeiten entkernt, renoviert und neugestaltet. Etwa 1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit stecken in diesem Projekt, das weit mehr als eine Renovierung war: Gemeinsam mit einem begleitenden Sozialarbeiter entwickelten die Jugendlichen neue Regeln für ihr Miteinander, ein eigenes Logo und einen neuen Namen für ihren Treffpunkt. Der bisherige Maßnahmenumfang liegt bei rund 40.000 Euro – finanziert überwiegend durch Spenden, Sachspenden und Eigenleistung. Das Ergebnis ist ein moderner Jugend- und Begegnungsraum, den die jungen Menschen selbst geschaffen haben und der heute intensiv genutzt wird.

  • PingPongParkinson des TTV Rees-Groin

    Unter dem Motto „Tischtennis für alle" hat der TTV Rees-Groin eine besondere Gruppe ins Leben gerufen: PingPongParkinson (PPP) richtet sich speziell an Menschen mit der gleichnamigen Erkrankung. Eine ausgebildete Trainerin begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Sport in gemäßigter Intensität – und nutzt dabei die wohltuende Wirkung des Tischtennisspiels für Menschen mit Parkinson. Mit einem möglichen Preisgeld möchte der Verein Flyer für Arztpraxen erstellen, Trainingsmaterialien anschaffen und Teilnehmerin Andrea Köster vom PPP-Stützpunkt Rees für die anstehende Weltmeisterschaft im PingPongParkinson in Hannover mit Vereinsspielkleidung ausstatten.

  • Junger Chor Haldern

    Was als Chorprobe begann, hat sich zu einer neuen Dorfgemeinschaftstradition entwickelt: Der Junge Chor Haldern e.V. verlegte seine letzte Probe vor Weihnachten in die katholische Kirche St. Georg in Haldern – und lud das ganze Dorf ein. Rund 50 Sängerinnen und Sänger sowie 600 bis 700 Besucherinnen und Besucher füllten die stimmungsvoll beleuchtete Kirche. Besonders: Nicht nur der Chor singt, sondern auch das Publikum singt mit. Bereits zum zweiten Mal in Folge fand das weihnachtliche Singen statt und hat seinen Platz in Haldern gefunden.

  • Kunst im Freien/Raum

    Seit September 2025 gibt es in der Fallstraße in Rees einen besonderen Ort: Der Projektraum „Kunst im Freien/Raum", angeschlossen an das Atelier der Malerin Judith Anna Schmidt, bringt Kunst direkt in den Alltag der Stadtgemeinschaft. In Kooperation mit Künstlerinnen und Künstlern aus Düsseldorf, Köln, Berlin und dem Niederrhein sind bereits drei Projekte entstanden. Besonders das Projekt „Re(al)es" – 22 bemalte Fahnen der Berliner Künstlerin Monika Jarecka, die zwei Monate lang in der Fallstraße im Wind wehten – zog Anwohnerinnen und Anwohner, eine Schulklasse und sogar die örtliche Bäckerei in seinen Bann: Gespräche über Kunst und Leben entstanden ganz von selbst im öffentlichen Raum.

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