REES / HAFFEN-MEHR. Die Dorfgemeinschaften in Haffen und Mehr setzen ein sichtbares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit: Sie finanzieren gemeinsam die Anschaffung eines solarbetriebenen Geschwindigkeitsmessgeräts. Das Gerät soll Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam machen, ihre Geschwindigkeit den jeweils geltenden Höchstgeschwindigkeiten anzupassen.
Die Anschaffungskosten für das Messgerät belaufen sich auf rund 3.000 Euro zuzüglich der erforderlichen Halterungen. Insgesamt stehen vier Standorte zur Verfügung – jeweils zwei in Haffen und zwei in Mehr. Das Gerät wird voraussichtlich etwa quartalsweise zwischen den Standorten wechseln, damit möglichst viele Verkehrsteilnehmer erreicht und für angemessene Geschwindigkeiten sensibilisiert werden. In Haffen wurde die Finanzierung unter anderem durch ein Preisgeld aus dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ermöglicht. In Mehr fließen unter anderem Einnahmen aus dem Marktkonzert im Jahr 2025 in die Anschaffung ein.
Besonders engagiert für die Umsetzung haben sich Waltraud Balkenborg aus Haffen und Elke Bücker aus Mehr eingesetzt. Unterstützt wurden sie von den Ortsvorstehern Margret Derksen für Haffen und Stefan van Ophuysen für Mehr. Das Gerät wird der Stadt Rees nun zur Verfügung gestellt. Der städtische Bauhof übernimmt künftig den Auf- und Abbau sowie den regelmäßigen Standortwechsel.
Bürgermeister Sebastian Hense begrüßt die Initiative: „Das Engagement der Dorfgemeinschaften in Haffen und Mehr ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie gemeinsam ein konkreter Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet werden kann. Davon profitieren insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, etwa Kinder, ältere Menschen sowie Fußgängerinnen und Fußgänger.“
Bildunterschrift: Stefan van Ophuysen, Waltraud Balkenborg, Margret Derksen, Bürgermeister Sebastian Hense und Elke Bücker an dem neuen Geschwindigkeitsmessgerät der Dorfgemeinschaften Haffen und Mehr

