news-1729539_960_720.jpg

Teileröffnung der Reeser WasserFreizeit


REES. Die WasserFreizeit Rees nimmt Gestalt an: Der Neubau auf dem Gelände des Reeser Stadtbades ist fertiggestellt. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten am neuen Baukörper ist ein zentraler Meilenstein des Projekts erreicht.

„Die Reeser WasserFreizeit schreitet voran. Mit der neuen Gastronomie und den Vereinsräumen direkt am Stadtbad entsteht hier ein attraktiver sowie belebter Treffpunkt für alle Reeserinnen und Reeser", sagt der Reeser Bürgermeister Sebastian Hense und ergänzt: „Gerne hätten wir in diesem Jahr schon alles eröffnet. Doch die nicht abzusehende Insolvenz der Spezialfirma für die Wassersprühelemente hat unseren Zeitplan leider durchkreuzt.“

Geplant ist die Eröffnung des Wassersprayparks jetzt in der Saison 2027. Aktuell sind auf der Wasserspraypark-Fläche die Bodenanschlüsse für die Sprühelemente zu sehen. „Die Leitungen und Unterbodenarbeiten sind zumindest fertig. Wir müssen jetzt einen alternativen Anbieter finden, der an diesem Zustand anknüpfen kann“, erklärt Kirsten Voigt, stellvertretende Fachbereichsleitung Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Rees und Projektleiterin der WasserFreizeit. 

Die Vergabe soll bis Mitte November politisch beraten und beschlossen werden. „Es wird nach wie vor eine großartige Attraktion für Rees. Nur leider etwas später als wir uns gewünscht haben“, sagt Bürgermeister Sebastian Hense.

Der jetzt fertiggestellte Neubau umfasst insgesamt 210 Quadratmeter. Neben dem Gastronomiebereich mit rund 102 Quadratmeter – aufgeteilt in Gäste- sowie Wirtschafts- und Funktionsbereiche – beherbergt das Gebäude rund 91 Quadratmeter für den Reeser Schwimm-Club 1968 e.V. Das Gebäude bildet zugleich den künftigen Eingangsbereich zum geplanten Wasserspraypark. Auch die Laufflächen, der Spielplatzbereich und das Volleyball-Feld sind fertig. Der Baumbestand konnte ins Gestaltungskonzept mit integriert werden.

Zum Stadtbad führt künftig eine neue Rampe, die eine barrierefreie Nutzung des gesamten Geländes ermöglicht.

Den Auftakt zur aktiven Nutzung macht die Gastronomie „Pizza.Döner.Oase" von Azad und Heike Taher, die ihre Räumlichkeiten am Samstag, 5. September 2026, ab 12 Uhr offiziell eröffnen und künftig ganzjährig mit einem breiten Angebot an Speisen für Groß und Klein in Betrieb sein wird. Die können abgeholt oder im Innen- sowie auf der Außenterasse aus Holz zum Grüttweg verzehrt werden. Zum Spraypark hin wird es einen Außenverkauf der Gerichte und Getränke geben. Im Laufe des Septembers bezieht der Schwimm-Club seine neuen Räumlichkeiten.

Ein nächster Schritt ist der Abriss des bisherigen, stark sanierungsbedürftigen Bestandsgebäudes des ehemaligen Freibades. Das Becken ist aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht eingezäunt. „Am alten Gebäude entsteht vorerst eine Freifläche mit Abzäunung zum neuen Freizeitbereich“, erklärt Kirsten Voigt. Ein Gebäude für Umkleiden sei perspektivisch möglich und in der Theorie planungstechnisch berücksichtigt, sollte die finanzielle und politische Lage ein Freibad zulassen.  

Das aktuelle Gesamtprojekt wird durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" mit rund 45 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt – auch unter Berücksichtigung der aktuellen Verzögerungen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten, Personalausfällen, Witterungsbedingungen und der allgemeinen Weltwirtschaftslage rechnet die Stadt Rees aktuell mit einer Baukostensteigerung von rund 20 Prozent. Die Fördersumme wird durch die Fördermittelgeberin entsprechend angepasst.

Der offizielle Baustart für das Projekt „Neubau WasserFreizeit Rees und Techniksanierung Stadtbad" fiel auf Anfang des vergangenen Jahres. Die Techniksanierung des Stadtbades konnte bereits im September 2025 erfolgreich abgeschlossen werden.