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Kunst Sonntag: Rees wird zur Galerie, 8.11.2026


REES. Ateliers, Galerien, Unternehmen und unerwartete Orte: Am Sonntag, 8. November 2026, von 11 bis 17 Uhr, präsentieren 36 Kunstschaffende ihre Werke.

Das Besondere liegt in der Offenheit: Neu-Kunstschaffende und erfahrene Künstlerinnen und Künstler stehen gleichberechtigt nebeneinander. „Die Veranstaltung bietet eine Plattform für alle – auch für diejenigen, die sonst keine eigene Galerie betreiben oder keinen Zugang zu Ausstellungsorten haben“, erklärt Katharina Wittich, Koordinatorin der diesjährigen Ausgabe. Sie ist seit Anfang des Jahres Mitarbeiterin der Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit, Stadtmarketing, Tourismus und Kultur und hat die Aufgabe von Riccarda Leidenfrost übernommen, die in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.

Bürgermeister Sebastian Hense ergänzt: „Der Kunstsonntag macht sichtbar, wie viel kreatives Potenzial in Rees das ganze Jahr über vorhanden ist. Das begeistert Menschen von hier, aber auch über unsere Stadtgrenzen hinaus.“

Über einen Wegweiser haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, alle Stationen an einem Tag zu erkunden.

Das Krematorium am Grüttweg 28 öffnet erstmals als Ausstellungsort – drei Künstlerinnen nutzen die ungewöhnliche Atmosphäre für ihre Werke. In der Fallstraße entsteht eine regelrechte Kunstmeile: Judith Anna Schmidt lädt unter dem Titel „Nebelmond & Sphinxen" in ihr Atelier „Kunst im freien Raum" ein, wo sie gemeinsam mit Valérie Moser, Miranda Rikken, Sara Pira Laukner, Stefanie Püschler und Überraschungsgästen ausstellt. Gleich nebenan zeigt Veronica Molenkamp Puttenstein großformatige Ölgemälde zwischen Figürlichem und Abstraktem.

Die Bandbreite der gezeigten Kunst ist groß: Malerei in Öl, Acryl und Aquarell trifft auf experimentelle Fotografie, Lightpainting, Cyanotypien, Mixed Media und textile Kunst. Wer über den Marktplatz schlendert, findet Ausstellungen im Rathaus, im Bürgerhaus und in der Touristeninformation. Wer die Rheinpromenade entlangläuft, kann an Bord des Fahrgastschiffs „Germania" gleich vier Künstlerinnen besuchen. Im Hotel Rheinpark stellen Daniela, Simone und Sabine Mattstedt gemeinsam aus – Malerei trifft auf Fotografie und Blaudruck. Am Reeser Kanu Club zeigen Ralf Schürmann und Jochen Froebrich analoge Schwarz-Weiß-Fotografie und Collagen, die sich bewusst aufeinander beziehen.

In Haldern öffnen gleich vier Ausstellungsorte: Im Pfarrsaal St. Marien präsentiert die European Homecare GmbH mit Violeta Moric und Team Kunstwerke, die in Gemeinschaft mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) entstanden sind. In der benachbarten Kapelle stellt Doreen Schmitz aus. Am Battenbergturm zeigt Monika Schürmann ihre Arbeiten, und in der Theater- und Kulturwerkstatt in der Klosterstraße stellt Andrea Köster Acrylmalerei und Wachsarbeiten auf Spezialpapier vor.

Auch die städtischen Kulturorte sind eingebunden: Im Koenraad Bosman Museum präsentiert Aline Regese ihre Serie über menschliche Verbundenheit, im Rathaus zeigt Michaela Schulze Wehninck unter dem Titel „There are no foreign lands" Landschaftsbilder zwischen Realismus und Abstraktion – inspiriert von Wanderungen am Niederrhein, in der Bretagne und in Neuseeland. Wer lieber unter freiem Himmel unterwegs ist, findet im Skulpturenpark am Damm über zwanzig Skulpturen internationaler Künstlerinnen und Künstler. Der Eintritt zu allen Orten ist frei.


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