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Breitbandausbau in Rees
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In großen Teilen des Stadtgebietes von Rees ist bereits heute ein schneller Internetanschluss verfügbar. Dieser Ausbau wird derzeit weiter vorangetrieben, so dass in naher Zukunft alle Wirtschaftsbetriebe und private Haushalte über eine Bandbreite von mindestens 30 Mbit/s verfügen.

Da in Rees viele Gebiete nach dem FTTH-Verfahren (fibre to the home = Glasfaser bis ins Haus) erschlossen wurden, verfügen zahlreiche Haushalte und Wirtschaftsbetriebe sogar über einen symmetrischen Anschluss der sowohl im Download als auch im Upload weit mehr als 30 Mbits/s leisten kann. Damit verfügen wir im Stadtgebiet Rees in weiten Teilen über den derzeit aktuellsten und modernsten Stand der Technik. Sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Bereich ist eine leistungsstarke Internetverbindung von großer Bedeutung und wird insbesondere dann zu einem echten Standortfaktor, wenn Menschen von zu Hause aus arbeiten oder Betriebe aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung auf eine schnelle Internetleitung angewiesen sind.

  • Wie ist der aktuelle Stand in Rees?

    Die Deutsche Glasfaser hat die Ortskerne von Bienen, Esserden, Haffen, Haldern, Mehr, Millingen und Rees-Nord (Gewerbegebiet und Siedlungsbereich Queckvoor / Empeler Straße) nach dem FTTH-Verfahren ausgebaut. Größtenteils sind die Anschlüsse in diesen Bereich bereits aktiv und können somit genutzt werden. Ebenfalls fertig ist die Firma Innogy in Haffen und Mehr, die dort nach dem Vectoring-Verfahren (FTTC - fibre to the curb) für schnellere Verbindungen gesorgt hat. Beim Vectoring-Verfahren wird die Glasfaser bis in die Verteilerkästen gelegt, wobei die letzte Meile (von den Verteilerkästen bis in die Haushalte) nach wie vor über Kupfer erfolgt. Mit dem gleichen Verfahren werden aktuell sowohl Teile von Haldern (durch die Deutsche Telekom) als auch Teile der Reeser Innenstadt (durch die Firma Innogy) ausgebaut.

  • Was wird in Rees noch gemacht?

    Erklärtes Ziel der Stadt Rees ist es, die Breitbandversorgung auch außerhalb der bebauten Ortslagen zu realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen hat sich die Stadt Rees gemeinsam mit 14 weiteren Städten und Gemeinden des Kreises Kleve darum bemüht, von den derzeit laufenden Förderprogrammen zu profitieren. Inzwischen wurden sowohl die Bundes- als auch die Landesförderungen zugesprochen und auch der städtische Eigenanteil von zehn Prozent (entspricht rund 440.000 Euro) wurde durch den Rat der Stadt Rees freigegeben. Da es sich um ein kreisweites Infrastrukturprojekt handelt, wird dieses Projekt zentral beim Breitbandkoordinator des Kreises Kleve koordiniert. Derzeit befindet sich das Verfahren in der Ausschreibung. Nach Informationen aus dem Kreishaus ist mit dem Beginn der Realisierung dieses Großprojektes noch in 2018 zu rechnen.

    Darüber hinaus ist es ein Anliegen der Stadt Rees die Reeser Schulstandorte mit der leistungsstärksten Internetverbindung auszustatten. Die Anbindung aller städtischen Schulen an das FTTH-Netz befindet sich aus diesem Grund ebenfalls in der Realisierungsphase. Es ist weiterhin damit zu rechnen, dass auch die im Stadtgebiet Rees aktiven Firmen ihre Netze weiter ausbauen werden. Eine genaue Zeitplanung liegt der Stadt dazu aber noch nicht vor.

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