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Die Flutmulde Rees
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Am Reeser Rheinbogen kriegt der Fluss die Kurve... und gräbt sich an dieser Engstelle jedes Jahr um zwei Zentimeter tiefer in sein Bett ein. Denn die befestigte Uferpromenade der Stadt Rees und die erhöhten Vorländer auf der linken Rheinseite bieten dem Fluss keine Möglichkeit, sich zur Seite auszubreiten. Folglich kann der Rhein sein Bett nur noch vertikaler Richtung verändern. Bei steigenden Wasserständen erhöht sich der Strömungsdruck. Dadurch werden Kies, Sand sowie Geröll in großer Menge mitgerissen und an unerwünschten Stellen wieder abgelagert. Dieses Wechselspiel zwischen Abtrag (Erosion) und Anlandung (Akkumulation) bringt schwerwiegende Folgen für die Schifffahrt mit sich und gefährdet Bauwerke an den Ufern. Um dem entgegen zu wirken, wurde von September 2009 bis zum Winter 2014 die Flutmulde gebaut. Die drei Kilometer lange und 180 m breite  Flutmulde wurde auf der linken Rheinseite zwischen Kalkar-Reeserschanz und Xanten-Obermörmter gebaut. Innerhalb von 5,5 Jahren wurde sie als naturnaher Seitenarm des Rheins mit einem trapezförmigen Querschnitt gestaltet. Die Sohle ist 30 bis 40 m breit und erhält eine leicht ansteigende Böschung.

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