Stolpersteine
Stolpersteine in Rees

Rees setzt Stolpersteine


Stolpersteine in Rees
Wie in vielen anderen Städten wurden auch in Rees Menschen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes.

Auf Initiative des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Rees und des Geschichtsvereins RESSA e. V. wird mit den Stolpersteinen an Reeser Bürgerinnen und Bürger erinnert, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben, deportiert und in Konzentrationslagern ermordet wurden. Insgesamt 34 Stolpersteine wurden in Rees, Haldern und Millingen verlegt.




Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert mit seinem Projekt STOLPERSTEINE an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihren letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig einlässt. 

"Ein Mensch ist erst vergessen. wenn sein Name vergessen ist!" - Gunter Demnig




Mit den Gedenksteinen soll die Erinnerung an die Menschen lebendig bleiben, die einst unermessliches Leid ertragen mussten, Menschen, die aufgrund von Rassenwahn und einer Herrenmenschen-Ideologie verfolgt und misshandelt, deportiert und ermordet wurden.


Entstehung der externen Homepage mit Informationen zu den Familien

Im Rahmen einer Projektarbeit zum Holocaustgedenktag am 27. Januar haben Schülerinnen und Schüler des Reeser Gymnasiums Aspel einen Internetauftritt ins Leben gerufen, der sich mit den in Rees verlegten Stolpersteinen befasst. Diese Homepage ist mit einem Klick auf den unten stehenden Startbildschirm aufrufbar. Das Projekt wurde durch die Geschichtslehrerin Anja Brolle federführend begleitet. Die Stadt Rees bedankt sich bei allen Beteiligten für die tolle Arbeit.


Weiterleitung zur Homepage

Projekt Stolpersteine Rees


Lebenslauf des Künstlers

- 1947 in Berlin geboren
- 1967 Abitur
- ab 1967 Studium Kunstpädagogik, HfbK Berlin bei Prof. Herbert Kaufmann
- 1969-1970 Studium Industrial Design, HfbK Berlin
- ab 1971 Studium Kunstpädagogik, Kunstakademie / GhK Kassel
- 1974 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien; Bildende Kunst und Werken
- 1974-1977 Studium Freie Kunst, Universität Kassel, FB Kunst, Atelier Kramer
- 1977-1979 Denkmalsanierung; Planung, Bauleitung, Ausführung
- 1980-1985 künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter im FB Kunst, Universität                                                                                                                                              Kassel
- ab 1985 Atelier in Köln, zeitweise Arbeit in MOLTKEREI-Werkstatt und Kunstraum FUHRWERKSWAAGE,
   Planung und Organisation von Rauminstallationen und Performances
- seit 1994 Kurator im IGNIS-Kulturzentrum, Ausstellungszyklus
   COINCIDENCE-Zusammentreffen in Köln

1990 Erste Aktion zur Erinnerung an die Deportation von Sinti und Roma aus Köln 1940

1993 Entwurf zum Projekt STOLPERSTEINE

1997 Erste Verlegung in Berlin-Kreuzberg (nicht genehmigt; später legalisiert)

ab 2000 STOLPERSTEINE  in Deutschland

Kontakt / Links
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