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Reeser Skulpturenpark
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Im Juli 2003 wurde im Rahmen des ersten grenzüberschreitenden Projektes  "Skulpturenpark Rees – Sint Anthonis“ der Reeser Skulpturenpark eröffnet.
Seit seiner Eröffnung lockt er Tag für Tag unzählige Gäste und Kunstliebhaber in das Areal der mittelalterlichen Stadtmauer. Der Reeser Skulpturenpark liegt in unmittelbarer Nähe des Städtischen Museums Koenraad Bosman und ist jederzeit für Interessenten kostenfrei geöffnet.
Auf einer Fläche von rund 5.500 qm erwartet den Besucher neben dem faszinierenden Brunnen mit rotierender Granitkugel und dem Bodendenkmal sowohl abstrakte als auch gegenständliche Objekte deutscher und niederländischer Künstler. Die Skulpturen werden für eine Ausstellungsdauer von drei Jahren ausgestellt.
Im Rahmen der siebten Ausstellung „Skulpturenpark VII“ werden bis zum Frühjahr 2020 im Reeser Skulpturenpark insgesamt 19 Kunstwerke präsentiert.

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"Heuschrecke" Ernst Barten
Die Skulptur ähnelt einer Heuschrecke, die auf Rädern daherkommt. Sie ist aus landwirtschaftlichen und industriellen Fundstücken verschweißt. Die Eisenteile sind unbehandelt und rostig. Der Oxidationsprozess verändert die Oberfläche der Skulptur.
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"Spiel mit Dreiecken"        Siegfried Helmstädter
Konstruktivistisches Objekt aus 8 mm starken Stahlplatten in gleichschenkligen Dreiecken mit rostenden Oberflächen vertikal aufgebaut.
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"Eins oder doch nicht eins" Stephan Goedecke
Die beiden Figuren der Skulptur "Eins oder doch nicht eins" aus dem Jahre 2017 sind als eine Einheit zu verstehen. Das Material ist Edelstahl, die Höhe und das Gewicht betragen ja 270 cm und 260 kg. Das Thema dieser Arbeit behandelt die einander bedingenden Polaritäten in der Existenz.                                                         
Mann - Frau, Tag - Nacht, Sonne - Mond,  Ebbe - Flut,  Oben - Unten                                                    
Die Liste ließe sich noch endlos fortführen.
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"Spiegeldolde" Holger Hagedorn
Auf einer hohen Säule befindet sich ein waagerechtes Trägerelement aus Stahl. Vier bewegliche Arrangements aus Edelstahlspiegelobjekten sind daran abgehängt. In Ihnen spiegeln sich Details der Umgebung. In der Dunkelheit spiegelt die windkinetische Installation Lichtreflexe in die Umgebung. Die abghängte Arragements von sich systematisch verkleinernden Kreisen, drehen sich durch den Wind auf und entdrehen sich sodann in die Gegenrichtung. So entsteht ein unrhythmisches Bewegungspiel. Die Plastik tanzt mit dem Wind.
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"Der Reisende" Yvonne Halfens
"Nach dir sucht mein Gesicht", ein Teil eines religiösen Textes, ist ein Satz der Yvonne Halfens beschäftigt. Dabei geht es um was man sieht und was man sehen lässt. Beides sind Teil der Identität des Menschen.
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"WellenSicht mit Schatten" Georg Janthur
Der speziellen Bedeutung von Wasser und seiner Bewegung Tribut zollend, und der Tatsache, darob das Ziel des sich fotbewegenden Gewässers nicht sichtbar ist, dient dieses "WellenSicht-Stele" als symbolischer Hinweis auf die Nachhaltigkeit eben dieses Wassers.
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"Delfinium ferro" Rob Logister
"Delfinium Ferro" ist eine 30fache Vergrößerung eines Delfinius (Rittersporn). Eine Pflanze wird vergrößert und umgesetzt in einem Material, das auf den ersten Blick nicht mit zarten Blütenblättern zu tun hat: harter Stahl. Und doch wirkt es natürlich und ungekünstelt. Die Blumenskulptur lädt ein, die Natur mit anderen Augen zu sehen, wie durch ein Vergrößerungsglas. eine Vergrößerung deren Schönheit und Detailreichtum das Überwältigende des Gewöhnlichen und Bekannten sichtbar macht.
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"Geluk-Glück" Roos Mannaerts
Glück ist kein Ding, sondern ein Gefühl oder ein Traum, welchen wir durch die Bildung von Materie erreichen wollen, damit diese Träume wahr werden.
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"Sisyhos" Ernesto Marques
In seinem neuen kleinformatigen Zyklus mit dem Titel "Homo" konzentriert der Künstler sich voll und ganz auf einen bestimmten Gestus oder Habitus, der die gesamte dargestellte Figur beherrscht. Diese Kleinplastiken haben sowohl als Einzelwerke, wie auch im Ensemble, Gültigkeit. Zu dem Zyklus gehört auch die Arbeit mit dem Titel "Sisyhos".
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"Molekulare Vase" Jürgen Meister
Die Form wird definiert durch Linien aus Rundstahl, die wie umschreibende Höhenlinien das Volumen andeuten. Punktuell sind Gletscherfindlinge an den Kreuzungen der Meridiane angebracht. Trotz der Offenheit der Form, kann sie als geschlossenes Ganzes gesehen werden. Assoziationen zu atavistischen Grundformen der Weiblichkeit, aber auch einer Vase sind zwingend.
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"Zu zweit - mit Gepäck und der nötigen Übersicht"                Peter Nettesheim
Die Figurengruppe verweist durch ihre Bewegung im Raum auf das tägliche Unterwegssein mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen. Dabei spielen die jeweils empfundenen Belastung, das Gepäck und die Notwendigekeit, den Überblick und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, eine entscheidene Rolle.
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"Junge Frau mit Kind"                      Peter Nettesheim
Die dargestellte junge Frau ist unterwegs drinnen oder draußen. Das Kind auf dem Arm ist auch nicht still un din einer repräsentativen Haltung dargestellt, wie dies häufig bei "Madonnen mit Kind" üblich ist, sondern eher in einer neugierigen Bewegung zur Seite hin so, wie sich der Ast der Roinie vom Stammstück fortbewegte.
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"Lebensenergie" Erika Post
3 Stränge mit jeweils 7 Pyramiden aus Stahlstangen schlingen sich um eine Mittelstange. Nach oben abnehmend sind die 7er-Einheiten mit 4, 3 und 2 Tonkugeln gefüllt, deren Oberflächen rissig und brüchig sind. Assoziationen zu Molekülketten der DNS, der menschlichen Wirbelsäule sowie dem 7-Jahres-Lebenszyklen sind mit dem Titel "Lebensenergie" verknüpft.
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"Ventus femina - Frau im Wind"  Wolfgang Raber
Eine Frau, die sich mit aller Kraft gegen die Schwierigkeiten der Welt stellt. Das Kreuz symbolisiert die Last, die auf den Schultern lastet und trotz Widrigkeiten überwindet werden kann. Der Rost steht für die Zeit, die Spuren und Narben hinterlässt, aber auch Verwandlung und Lebendigkeit ausdrückt.
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"Piranha" Joachim Röderer
Der Fisch in seiner stählernen Erscheinungsform, in seiner anatomischen Verwandlung und einem Ikarus verwandt vom Himmel in die Erde stürzend, ist für den Künstler ein Zeichen eines persönlichen wie auch kollektiven Bewusstseins- und Wahrnehmungswandels.
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"Hano" Helga Sauvageot
Der Hahn ist in Bronze gegossen. Die Technik, die Helga Sauvageot bei dieser Art von Skulpturen anwendet heißt das "Wachsausschmelzverfahren". Die Arbeiten werden hierbei von Hand ziseliert und patiniert.                                                                              Beim Kreieren des Wachsmodels entstehen strukturelle Oberflächen, geprägt von Ecken, Kanten und Formen. Jeder Stoff hat seine eigene Individualität und bestimmt die jeweilige Komposition aufgrund seiner Beschaffenheit. Die Künstlerin versetzt sich während des Entstehungsprozesses in ihre Figur und hält in entscheidenen Momenten inne, um kreative Lösungen zu finden. Der Hahn zeigt Ausschnitte gesellschaftlicher Lebenswelten betrachtet mit subtil-humorvollem Blick.
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"Tanzende Frau/La danza del fuoco"    Der Feurtanz " Federico Schiaffino
Der italienische Künstler Federico Schiaffino präsentiert mit dieser Silhoutte eine aus seinem Werkzyklus "La Danza" (Die Tanzende) stammende Stahlskulptur. Inspiriert vom Tanz, dem körperlichsten, sinnlichsten und flüchtigsten aller Künste entstand auch dieses Werk, dem die Fähigheit innewohnt, das Leben in all seiner Vielfalt aufzunehmen, es künstlerisch umzusetzen und über kulturelle Grenzen hinaus verstanden zu werden. Tanzend im Feuer lässt sich ihr volles Potenzial aufleben, an archaische Rituale erinnernd mutiert sie zur Metapher der Moderne.
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"inGENious ant" Urban Stark
"inGENious" nennt der Künstler Urban Stark eine Werkreihe, die sich mit möglichen Auswirkungen/Effekten der GENTECHNIK befasst. Ingenious - das englische Wort für "genial, erfindungsreich"wird hier dazu herangezogen, das GENiale der Gentechnik unter die Lupe zu nehmen.
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"inGENious Poire Conférence" Urban Stark
"inGENious" nennt der Künstler Urban Stark eine Werkreihe, die sich mit möglichen Auswirkungen/Effekten der GENTECHNIK befasst. Ingenious - das englische Wort für "genial, erfindungsreich" wird hier dazu herangezogen, das GENiale der Gentechnik unter die Lupe zu nehmen. Hier sehen Sie eine große Züchtung der beglischen Birnensorte "Poire Conférence"
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Skulpturenrundgang durch Rees

Mit Hilfe dieser Broschüre können Sie die insgesamt 47 Skulpturen im historischen Stadtkern von Rees auf einem ca. 1,5 km langen Rundwanderweg entdecken.


Im Skulpturenpark wurde vom Reeser Verkehrs- und Verschönerungsverein eine begehbare Bodensonnenuhr installiert. Hier finden Sie weitere Informationen dazu:



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