Aspel
Denkmäler im Stadtgebiet Rees

Denkmäler faszinieren und interessieren auf vielfältige Art und Weise. So haben Bauherrinnen und Bauherren einen anderen Blick auf Denkmäler als Kulturinteressierte, Historiker, Touristen oder Einheimische. Alle Zielgruppen eint, dass sie möglichst viele und umfangreiche Informationen zu den Bau- und Bodendenkmälern haben möchten.

Diese Seite bietet einen umfassenden Überblick über die Bau- und Bodendenkmäler der Stadt Rees. Mit der Scholten-Mühle, dem Haus Aspel, Schloss Hueth und Schloss Bellinghoven präsentieren wir die wohl berühmtesten Baudenkmäler direkt auf der Hauptseite. Alle, auch die weniger bekannten Denkmäler sind inzwischen im Geoportal Niederrhein hinterlegt und digitalisiert. Im rechten Bildrand dieser Seite und mit einem Klick auf die Karte gelangen Sie in das Portal. Umfassende Detail-Informationen können Sie unter Anwendung der Kurzanleitung, die Sie ebenfalls rechts finden, abrufen.


Bekannte Baudenkmäler in Rees:

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Scholten_Muehle.JPG
Diese Kornwindmühle am Rande des Stadtkerns von Rees wurde ca. 1849 errichtet und befindet sich seit nunmehr150 Jahren in Familienbesitz. Fast 40 Jahre nach der Schließung wurde die Mühle nach umfangreicher Renovierung wieder eröffnet. Seitdem wird hier Korn zur Herstellung des Reeser Mühlenbrotes und des Mühlenschnapses gemahlen. Besichtigen Sie die Mühle anlässlich des „Deutschen Mühlentages“ alljährlich am Pfingstmontag, im Rahmen einer Führung oder vereinbaren Sie einen Termin für Privatpersonen oder Gruppen.
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Haus_Aspel.JPG
Haus Aspel ist Beispiel für Burgengeschichte in tausend Jahren. Die um 950 erbaute Erdhügelburg wurde im 12. Jh. zu einer Steinburg, aus welcher im 17. Jh. ein Schloss entstand.

1851 gründete die internationale Ordensgemeinschaft „Töchter vom hl. Kreuz“ dort ihre erste deutsche Niederlassung. In der Folgezeit wurde Haus Aspel Kloster, Noviziat und Oberlyzeum. Heute beherbergt das Gebäude eine Wohn- und Pflegeeinrichtung für ältere Priester und Ordensfrauen. Ausgebombt und zerschossen diente Haus Aspel nach dem II. Weltkrieg als Kriegslazarett und Krankenhaus, bevor 1946 die Schule wieder eröffnet wurde. 1972 wurden Kloster und Schule getrennt. Heute befindet sich dort das Geistliche Zentrum der Töchter vom heiligen Kreuz, ein Ort der Stille, des Gebetes und der Begegnungen.

Das Haus liegt im Ortsteil Haldern in einer für die Öffentlichkeit zugänglichen Parkanlage mit Blick auf das malerische Aspeler Meer. Alljährlich findet hier ein Klassik-Konzert und 
zweimal im Jahr finden Führungen über das Außengelände des Klosters statt.
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Schloss Hueth.jpg
Ab 1361 baute der Ritter Rutger van Hekeren die höher gelegene Burg Hueth an den damaligen Rheindeich an; sie diente bei Deichbrüchen und Überschwemmungen den Bewohnern der Umgegend als Zuflucht. In der zweiten Hälfte des 17. Jh. wurde die wehrhafte Wasserburg Hueth in ein repräsentatives Schloss umgebaut. Im 18. Jh. ging die Burg in den Besitz des preußischen Adelsgeschlechts der von Borckes über. Der junge Graf legte Wert auf eine barocke Umgestaltung des Schlosses und errichtete hier eine Sternwarte, ein Naturalienkabinett für naturkundliche Forschungen und eine Zeichenschule für Handwerker. Die von Borkes unterhielten direkte und freundschaftliche Beziehungen zum Hofe Friedrichs des Großen. Die linke Vorburg wurde als Wohnung des heutigen Besitzers Friedrich Freiherr von Wittenhorst-Sonsfeld instandgesetzt und ausgebaut, während die stärker zerstörte rechte Vorburg noch eine Ruine ist.
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Schloss_Bellinghoven.jpg
Bellinghoven entstand als Erdhügelburg mit Turm, die von einem Wassergraben umschlossen war. Sie wurde im 14. Jh. von Dietrich von Bellinghoven als Wehranlage ausgebaut, die das umliegende Land schützen sollte. 1598 eroberten die Spanier die Burg; ein Teil der Gebäude ging in Flammen auf. Anschließend baute man aus den Ruinen die Burg wieder auf; es entstand Schloss Bellinghoven. Nach mehreren Eigentümerwechseln siedelten sich nach dem II. Weltkrieg auf dem Land Bauernhöfe an.

Das Schloss wurde 1974 an den Caritasverband für die Stadt Oberhausen als Träger des Vereins „Die Brücke" weitergegeben, der die Hilfe für gefährdete Jugendliche zu seiner Aufgabe gemacht hat und sie dort heilpädagogisch betreut. Innerhalb des Stadtgebietes Rees befinden sich insgesamt ca. 150 Kulturdenkmäler.
Es sind Herrenhäuser, Kirchen, Türme, Windmühlen, landwirtschaftliche Hofanlagen, Katstellen,  Gasthöfe, Wohnhäuser, Friedhöfe und noch einiges mehr, die es als Teil der Geschichte und Kultur der Stadt Rees zu schützen und zu erhalten gilt
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Kontakt/Links

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Ansprechpartnerin für Führungen u. touristische Fragen:

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Denkmalliste der Stadt Rees (Stand 23.11.2020):

Im Geoportal Niederrhein sind alle Denkmäler der Stadt Rees digitalisiert. Mit einem Klick auf die Karte öffnet sich das Portal.


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Broschüren zu den Denkmälern