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Haldern

Haldern

Das Lindendorf feierte im Jahre 1990 sein 950jähriges Bestehen. In Haldern sollte man sich die Kath. Pfarrkirche St. Georg (Turm aus dem 13. und 15. Jh.), die Ev. Kirche (1783), das Wesendonksche Haus (Anf. 19 Jh.) sowie die Gaststätte "Doppeladler" (19. Jh.) ansehen. Am Rande des Dorfkernes, unmittelbar am Buschkampshof, befindet sich der Battenbergturm (Ende 15./Anf. 16. Jh.).
Er gehört zu den wenigen erhaltenen Wohntürmen im nördlichen Rheinland. Überörtlich bekannt ist das in der Bauernschaft Aspel gelegene Geistliche Zentrum Haus Aspel der Töchter vom hl. Kreuz mit einem schönen Landschaftspark und einer geschichtlich bedeutenden Motte (= mittelalterlicher Burghügel). Der Burghügel ist mindestens aus dem 10. Jh. Kunstfreunde schätzen die um 1806 errichtete Schledenhorster Kapelle mit einer um 1500 entstandenen sehenswerten Kreuzigungsgruppe. Die kleine Kapelle liegt in der Klosterheide, unmittelbar am Halfermannshof/Kreisstraße in Richtung Hamminkeln. Der Sonsfelder Wald und die benachbarte Kloster- und Wittenhorster Heide laden zum Radwandern/Wandern ein. In den Waldgebieten fallen die zahlreichen Dünen ins Auge. Das in der nahen Rheinaue gelegene Hagener oder Sonsfelder Meer (Altrhein), umgeben von Wiesen und Weiden mit alten Kopfbäumen, bildet einen landschaftlichen Kontrast zu den Wäldern mit den hohen Dünen. Außerdem gibt es wieder eine direkte Verbindung zwischen Haldern und Haffen; der Radweg Sonsfeld-Haffen verläuft östlich des künftigen Erholungsgebietes Reeser Meer. Ein Radweg verläuft rund um das Reeser Meer und schließt bei Alt-Sonsfeld an den Radweg Sonsfeld-Haffen an.